Wenn einer eine Reise tut,…

Rimini, kannte ich nur als Badeort. Bei Mare TV, gab es eine Sendung über die Bagnos (Strandbäder) von Rimini. Das sind die Strandabschnitte, an denen man Liegen und Sonnerschirme mieten kann. Das war alles.

Was war ich – mal wieder – erstaunt, als ich feststellen durfte, das Rimini schon in der Römerzeit stand. 286 v. Christus! Also ewig her und sehr historischer Boden. Mein Interesse war sofort geweckt, als ich den Augustusbogen (Arco d‘ Augusto) sah.

Der Augustusbogen in Rimini, dem antiken Ariminum, ist ein eintoriger Ehrenbogen, der im Jahr 27 v. Chr. zu Ehren von Augustus errichtet wurde. Er ist einer der ältesten erhaltenen römischen Ehrenbögen und repräsentiert eine frühe Form des Bautyps, wie sie auch auf gleichzeitigen Münzen zu finden ist. (Wikipedia)

Weiter ging es über den Corso d’Augusto bis zur Piazza Tre Matiri mit sehr schönen Cafés (bezahlbar!), um schließlich vor der Brücke Ponte d‘ Augusto aus dem Jahre 20 n. Christus zu stehen. Selbstverständlich bin ich über diese, die Zeiten überdauernde, Brücke geschritten. Ich habe den aller größten Respekt vor der Schaffenskraft der Menschen, die Bauwerke erstellt haben, die so errichtet wurden, dass sie auch noch 2000 Jahre danach erhalten sind. Immer ein ganz besonderes Gefühl und die Frage: „Was hat diese Brücke schon alle erlebt und gesehen?“

In den Seitengassen findet man noch weitere römische Relikte, wie z.B. den Fischmarkt, Brunnen und Kirchen. Es war ein sehr schöner Tag.

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