Und hier mal wieder etwas Historisches und Inspirierendes für die Sommerlektüre.
Botschafterin des Friedens
Bertha von Suttner –
Ihr Kampf für die Liebe war ein Skandal,
ihr Kampf gegen die Waffen veränderte die Welt.
Ich danke derjenigen, die mir dieses Buch empfohlen hat.
Den Namen Bertha von Suttner gibt es in unserer Stadt als Strasse und als Platz. Aus diesem Grund, war er mir bekannt.
Aber wie wenig wusste ich über diese Frau aus dem 1900 Jahrhundert!
Das Buch führt uns zurück in das Wien (Österreich) von 1876, über Paris (Frankreich) nach Tiflis (Georgien) und wieder zurück ins Wien des Jahres 1914.
Gräfin Bertha Kinsky wird schließlich Baronin von Suttner und so trifft man auf die ganze adlige Prominenz – einschließich Kaiser Franz Josef (ja, der mit Sissi).
Mir unbekannt war die Zusammenarbeit mit Alfred Nobel (der den Nobel-Preis gestiftet hat und Erfinder des Dynamits war) sowie die Judenverfolgen bereits zu dieser Zeit, in der viele Menschen jüdischen Glaubens schon damals nach Amerika auswanderten.
Weiterhin haben wir, Bertha-von-Suttner den alljährlichen Friedesnobelpreis zu verdanken. Die Zuneigung und Bewunderung von Alfred Nobel hat zu der Stiftung geführt. Nobel war sehr wohlhabend durch den Verkauf von Dynamit und anderen chemischen Erfindungen. Er war ein großer Anhänger der Wissenschaft. Aus diesem Grund gibt es auch die Preise in Physik und Chemie. Nobel liebte ebenfalls Literatur und die schönen Künste, auch hier erfolgten Nobelpreise. Bertha-von Suttner war maßgeblich an der Umsetzung der Idee zu dieser Stiftung beteiligt.
Wer Historisches mag und auf Frauenpower steht und sich bilden möchte, der wird dieses Buch – Nr. 11 – der Frauen, die die Welt veränderten, mögen.
Ich werde definitiv weitere Bücher dieser Serie lesen.
Empfehlung: Lesenswert