{"id":15617,"date":"2026-05-26T17:02:00","date_gmt":"2026-05-26T15:02:00","guid":{"rendered":"https:\/\/nicolevalentine.de\/blog\/?p=15617"},"modified":"2026-05-11T17:30:10","modified_gmt":"2026-05-11T15:30:10","slug":"generation-maloche-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nicolevalentine.de\/blog\/2026\/05\/26\/generation-maloche-teil-1\/","title":{"rendered":"Generation Maloche Teil 1"},"content":{"rendered":"\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ist Deutschland zu faul?<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um die Zukunft der Arbeit schwelt eine emotionale Debatte. Die Generation Maloche wirft der Generation Work-Life-Balance Egoismus und M\u00fc\u00dfiggang vor. Umgekehrt kann buckeln bis zum Umfallen auch nicht der Weg sein. Viel wichtiger sind Sinn, Freiheit und Erf\u00fcllung im Job. Aber hier hakt es in Deutschland. Quelle HAZ vom 09.\/10. Mai 2026<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maloche\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maloche\">Generation Maloche<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schon mal Gedanken dar\u00fcber gemacht? Sicherlich ein gutes Trivia-Thema f\u00fcr eine interessante Unterhaltung mit anderen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Sinn<\/em> w\u00e4re sicherlich fein. Fr\u00fcher hat man Beruf dazu gesagt, das kommt von Berufung, wenn man sich denn jemals Gedanken \u00fcber seine Neigungen gemacht h\u00e4tte. Viele der Generation Maloche haben das Erstbeste nehmen m\u00fcssen, weil auf einen Ausbildungsplatz 40-60 Bewerber kamen und von irgendwas musste man schlie\u00dflich leben. Mami und Papi waren im Aufbau und keine Goldesel wie heute. Studieren war f\u00fcr viele unerreichbar. Das vergisst der Artikel leider zu erw\u00e4hen. Eine echte Wahl hatten nur wenige.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wortherkunft und Geschichte<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beruf geht auf \u201eberufen\u201c (mhdt. <em>beruofen<\/em>) zur\u00fcck, einer <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pr\u00e4fix\">Pr\u00e4fixbildung<\/a> des Verbs \u201erufen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die St\u00e4ndelehre des Mittelalters kannte die \u201evocatio interna\u201c und die \u201evocatio externa\u201c. Im Mittelalter betrachteten insbesondere Theologen den Beruf unter zwei Teilaspekten, dem \u201einneren Beruf\u201c (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Latein\">lateinisch<\/a> <em>vocatio spiritualis oder vocatio interna<\/em>) und dem \u201e\u00e4u\u00dferen Beruf\u201c (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Latein\">lateinisch<\/a> <em>vocatio externa<\/em>).<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beruf#cite_note-2\">[2]<\/a><\/sup> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Martin_Luther\">Martin Luther<\/a> \u00fcbersetzte das lateinische <em>vocatio<\/em> als die Berufung durch Gott. \u201eJeder bleibe in dem Beruf, in dem ihn Gottes Ruf traf\u201c oder \u201eJeder bleibe in der Berufung, in der er berufen wurde\u201c (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1._Brief_des_Paulus_an_die_Korinther\">1 Kor<\/a> 7,20&nbsp;<small><a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/EU\/1.Korinther7%2C20\">EU<\/a><\/small>). Er verwendete das Wort Beruf auch f\u00fcr den Stand, das Amt und die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arbeit_(Philosophie)\">Arbeit<\/a> des Menschen in der Welt. Luther hatte beide Aspekte zusammengefasst, weil f\u00fcr ihn Christen bei jeder <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/T\u00e4tigkeit\">T\u00e4tigkeit<\/a> einer inneren und \u00e4u\u00dferen Berufung folgten. Diese innere Berufung mache jede T\u00e4tigkeit, auch die in der Familie, zum Beruf.<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beruf#cite_note-3\">[3]<\/a><\/sup><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der Definition ist der Beruf eine innere und \u00e4u\u00dfere erf\u00fcllende T\u00e4tigkeit. Sch\u00f6n, wenn man den Sinn z.B. an einer pflegenden T\u00e4tigkeit sieht. Die aber so schlecht bezahlt wird, dass es im Alter hinten und vorne zu knapp ist. Heute stellen sich viele vor, dass es sinnvoll sein sollte und das Geld nur so sprudelt bei 2-3 Stunden am Tag.  Mmmhhh, kennt ihr da jemanden? Das w\u00fcrde mich wirklich interessieren. So normale Menschen, keine Musikgr\u00f6\u00dfen, schlie\u00dflich k\u00f6nnen wenige wirklich gut singen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alle normalen Menschen, die ich kenne, die \u20ac250.000 im Jahr stemmen, sind mit 60-70 Arbeitsstunden in der Woche locker dabei. Ich bin gespannt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Generation Maloche Schon mal Gedanken dar\u00fcber gemacht? Sicherlich ein gutes Trivia-Thema f\u00fcr eine interessante Unterhaltung mit anderen. Sinn w\u00e4re sicherlich fein. 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