Mir fehlen die Worte (und das mir)

Ich möchte ja jetzt nicht übertreiben und in den letzten Jahren sind wir selbst verschont geblieben, aber solch einen Exodus der Seelen habe ich noch nie miterlebt. Es ist schon auffällig, dass sich fast jeden Tag wieder Todesmeldungen in der Tagesschau finden, sofern man diese sieht.

Es vergeht keine Stunde, dass nicht jemand vor mir sitzt, der jemanden im Sterbeprozess hat oder plötzlich schwer erkrankt ist. Der Stillstand fordert einen massiven Tribut und ich frage mich, wie es erst werden soll, wenn die Achse sich wieder dreht und Ende des Jahres die Hälfte der Rotation wieder aufgenommen hat.

Bitte: Wer seinen eigenen Rotationswechsel abgeschlossen hat, der widme sich bitte seinem näheren Umfeld, damit dort nichts „anbrennt“.

Gestern fanden vierjährige Bemühungen einen Menschen zu bewegen sich seine Themen anzusehen ein jähes Ende. Samstag ins Koma gefallen, gestern Nachmittag um 15 Uhr verstorben. Wohlweislich konnten wir diejenige vorher sicher nach oben geleiten.

Was für eine Zeit.

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2 Kommentare zu Mir fehlen die Worte (und das mir)

  1. Hallo Nicole,
    wir erleben aber auch die andere Seite. Menschen finden ihren Platz im Leben, finden neue Aufgaben und können alte Themen endlich aufarbeiten.

    Es scheint als würde jetzt richtig ausgesiebt und sich Stück für Stück eine neue Ordnung herausbilden.
    https://herzlotus.de/kundenerfahrungen/

    Liebe Grüße
    Jürgen

    • Erushy sagt:

      Lieber Jürgen, auch wenn es für viele jetzt gerade nicht so schön ist, danke für das Feedback, dann weiß ich, dass ich damit nicht alleine unterwegs bin. Namaste. Nicole

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