Rücksichtslos?

Ihr wisst ja, bei uns ist es mit dem Parken nicht ganz so einfach. Heute morgen hatte sich – mal wieder – ein Transporter einer Möbelfirma in der Einfahrt breit gemacht.

Man hat Verständnis, dass diese Menschen auch nur ihren Job machen, aber das passiert immer öfter und kostet jedes Mal 10-15 Minuten in der Warteschleife. Das Beste an der Angelegenheit sind aber die lieben Mitmenschen.

Glaubt mal ja nicht, dass da angehalten wird, wenn so ein Möbellaster am Rangieren ist. ICH muss hier durch, der Rest kann warten. Also dauert so ein Manöver nicht 2 Minuten, sondern 8.

Den heutigen Preis für Ungeduld hat einen junge Dame erhalten, die sehen konnte, dass der Laster rangiert, 3 Autos auf der Gegenfahrbahn angehalten haben, ich stand hinter dem Laster, ein Fahrrad dahinter und dann noch ein gelber Transporter.

Egal, sie ist an uns allen vorbei und hatte dabei Glück, dass der Laster sie nicht in die parkenden Autos geschoben hat und ja, sie war blond, bevor mich wieder jemand fragt.

Ob man Klischee so leben muss? Oder wie eine Freundin immer sagt: „Die Welt dreht sich, weil ICH auf ihr lebe!“ Na dann…

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4 Kommentare zu Rücksichtslos?

  1. Karin sagt:

    Und als ich gestern mit der Bahn gefahren bin und ein älteres gehbehindertes Ehepaar eingestiegen ist, bin ich (und zwei weitere Mitfahrer) sofort aufgestanden um ihnen meinen Sitzplatz anzubieten. P.S. ich bin übrigens blond ;))

  2. Mika sagt:

    Ja, Nicole, wie recht du leider hast. Nicht nur, dass die Leute einfach „ihr Ding machen“ (wie viele Werbeplakate es gerade einheitlich titeln), sie agieren ohne vorherige Ankündigung. Entweder aus Ungeduld, Konfliktscheu oder eben im entmenschlichten Zwischenraum Verkehr. Wenn wie neulich eine (ja, blondierte) Frau mit ihrem Fahrrad in die Straßenbahn einsteigt, sich damit erst normal in den Mittelbereich stellt und nach einer Weile mit dem Hinterreifen rücklings einen am Rand sitzenden Fahrgast wegrempelt, anstatt sich umzuwenden und eine kurze Bitte zu formulieren, dann kann man bei dieser Grobheit nur mit dem Kopf schütteln. Protest zwecklos, denn sie meint sich im Recht: Fahrräder = Kinderwagen = Rollstuhl. Da fällt einem wehmütig der schöne englische Spruch ein: „It does not hurt to be friendly“

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